Ein richtiger Hausherr kümmert sich rechtzeitig um das Brennholz. Man kann es in einer Scheune, einem Schuppen, eine Baracke, oder in kunstvoll gestapelte Haufen gelagert werden.
Beachten Sie!
Bäume, die zum richtigen Zeitpunkt gefällt werden, trocknen sich schneller, werden nicht beschädigt, vertrocknen nicht und da fressen sich nicht die Käfer durch.
Es wird empfohlen, die Laubbäume im Altmond zu fällen, während Nadelbäume im Neumond.
Wenn man sich dafür entscheidet, grüne Bäume für Brennholz zu fällen,
es sollte 2-3 Jahre sich trocknen. Doch Brennholz sollte aber nicht zu lange gelagert werden, da es dann die Heizleistung verliert.
Harthölzer (Ahorn, Esche, Eiche)
haben eine höhere Wärmeleistung als andere Bäume. Daher werden die nur wenige Scheite in den Ofen geworfen. Die von Hartholz erzeugte Wärme ähnelt der von Kohle, daher kann das Erhitzen des Ofens mit reinem Brennholz dazu führen, dass der Ofen durch die Hitze explodiert.
Das meist nützliche Brennholz
ist das Birkenbrennholz. Es lässt sich leicht entzünden, brennt gleichmäßig und hat eine höhere Heizleistung als Kiefernholz. Birkenbrennholz enthält jedoch den Teer, daher muss es gründlich getrocknet werden, damit der Schornstein nicht raucht und rußtet.
Auch Schwarzerle und Weißerle sind nützlich für die Beheizung von Kachelofen und Kamin. Sie trocknen sich schnell, brennen gut, bilden keinen Ruß und geben ein schönes Aroma.
Kiefer
enthält Harz, das beim Verbrennen knistern und funken kann. Deswegen ist Kiefernholz für offene Feuerstellen nicht wirklich geeignet, da Funken auf dem Boden brennbar und gefährlich sind. Kiefernholz setzt auch beim Verbrennen Harz frei, das den Schornstein und das Kaminglas verraucht.
Espe
reinigt die Schornsteine, hat aber eine geringe Wärmeleistung.Deswegen wird es empfohlen die Espe mit einem anderen Brennholz zu mischen.
