Das Brennholz, genauso wie die Leute, können sehr verschieden sein und mit eigenem Charakter. Meistens werden Laubholzarten als Brennholz verwendet, aber man kann auch Nadelbäume - Kiefer und Fichte benutzen.
Der Wohlgeruch und das Knistern von Funken im Ofen oder Kamin wärmt nicht nur die Räume, aber auch die Herzen - das Haus wird mit dem angenehmen Aroma gefüllt.
Die Funken springen aus Fichten- und Kiefern- Brennholz, deswegen muss man darauf achten, dass der Kamin mit einem Schutzglas oder -gitter ausgestattet ist, was die Funken zurückhalten.
Die Heizleistung von Brennholz ist von der Holzart, Feuchtigkeit und dem Standort des Baumes abhängig. Das dichteste Brennholz ist aus Eichen- und Eschenholz, doch auch Birke, Efeu, Ahorn haben eine gute Heizkraft. Als meist hochwertiges Brennholz werden Eichen-, Eschen-, Birken-, Espen- und Kiefernholz angesehen.
Espenholz ist schwer zu entzünden, daher werden Espen Holzscheiten nach dem Anzünden mit einem anderen Brennholz hinzugefügt.
Die Fichte für gemütliches Knistern
Wenn Sie nicht nur zuschauen, sondern auch in der Flamme des Feuers hinhören möchten, wird dafür am besten harziges Fichtenbrennholz geeignet. Fichtenholz hat eine sehr hohe Heizleistung und verbrennt knisternd und funkenartig.
Im Kamin kann Fichtenholz allein verbrannt werden, doch beim Heizen des Ofens wird es empfohlen, es mit Laubbäumen im Verhältnis 3: 4 zu mischen.
Am wohlriechendsten sind Kiefern- und Linden- Brennholz
Ein stärkeres Aroma kommt von frisch gehacktem Kiefern- und Linden-Brennholz. Das meist wohlriechende Brennholz kommt aus dem oberen Teil des Stammes oder dünnes Ende, wo am besten die neue Äste wachsen und wo mehr Harz ist.
Es ist nicht notwendig, Kiefernholz zu erhitzen, um ein angenehmes Aroma zu erzeugen. Man braucht nicht unbedingt das Kiefernholz zu erhitzen, um ein angenehmes Aroma zu erzeugen. Es riecht langanhaltend, auch wenn das Brennholz nur neben dem Ofen gehalten wird.
Es ist zu beachten, dass Kiefernholz sehr harzig ist und zu Hause ist es besser, das Brennholz davon in einer Brennholzkiste oder einem Korb zu lagern, um das Boden oder Wand nicht zu verschmutzen. Kiefernholz gibt beim Verbrennen mehr Wärme ab als Fichtenholz.
Lindenbaum Brennholz ist schwer zu entzünden. Es brennt langsam, aber die Hitze ist danach lang und anhaltend. Es wird nicht empfohlen, Brennholz aus Lindenholz länger als 2 Jahre zu lagern.
Brennholz aus Nadelbäume knistert und sprüht, daher ist es nicht für offene Feuerstellen im Haus geeignet.
Ahorn, Eiche, Esche, Apfelbaum, Kirsche, Pflaume und Birne – für dauerhaftes und langsames Flammen.
Aufgrund seiner hohen Dichte brennt Ahorn-, Eichen-, Eschen-, Apfel-, Kirsch-, Pflaumen- und Birnenholz mit einer heißen und ruhigen Flamme und bildet Holzkohle, die lange glüht und Wärme abgibt. Dieses Holz hat keinen ausgeprägten Geruch, es raucht nicht und knistert nicht.
Dieses Brennholz ist für die Kamine geeignet, doch wegen der Hitze wird es nicht empfohlen damit Metall-, Ziegel- und Kachelöfen zu beheizen, da seine Brenntemperatur sehr hoch ist und die Hitze den Ofen verformen kann. Für solche Öfen ist leichteres Brennholz mit sehr wenig Hartholz am besten geeignet.
Aus den bekanntesten Brennholzarten, hat Eiche die höchste Wärmeübertragung.
Wacholder - ein festlicher Duft
Durch das Rauchen eines Wacholderzweiges können Sie nicht nur zu Hause schlechte Energie und Viren loswerden, aber auch schönen Duft erzeugen. Die Weihnachtszeit eignet sich besonders gut, um ein Haus mit einem dampfenden Wacholderzweig zu aromatisieren. Dabei knistert es beim Brennen auch gemütlich in Flammen, wenn es dem Brennholz beigefügt wird.
Wenn Wacholder in der Nähe des Hauses wächst, höchstwahrscheinlich wird es jedes Jahr abgeschnitten um die Form zu behalten. Damm können die Zweige behaltet und getrocknet werden um im Winter das Haus zu düften.
Es ist nicht immer erlaubt die Wacholder im Wald zu schneiden, darauf muss man Acht geben.
Birke Brennholz für Wohlgeruch und Schönheit
Am häufigsten wird Brennholz aus Birke verwendet. Es knistert nicht, brennt mit dauerhafte und langsame Flammen. Der Heizwert (Wärmeenergie) ist höher als bei Nadelbäume Brennholz. Im Vergleich zu anderen Brennholz Arten, lässt Birkenholz mehr Ruß und Asche.
Der meiste Ruß entsteht durch brennende Birkenrinde, selbst das Glas der Kamintür kann schwarz bleiben. Die Lösung - losreißen oder zusammen mit Espen-, Eschen- oder Eichenholz im Verhältnis 4:1 zu verbrennen. Wenn das Espenholz brennt, reinigt sein Rauch den Schornstein von Ruß.
Birken-Brennholz Scheiten mit Rinden sehen auf einem Aufstapelung am Ofen oder Kamin wunderschön aus. Es brennt lange mit gleichmäßiger Flamme. Der Geruch von Birkenbrennholz hält bis zu zwei Jahre an.
Brennholz aus Erle gibt beim Verbrennen viel Wärme ab und raucht fast nicht.
Wenn Brennholz aus Erle trocknet, verfärben sich die Enden der Stämme mit der Zeit schön rotbraun. Beim Verbrennen entsteht viel Hitze und fast kein Rauch. Das Aroma von Erlenholz hält auch bis zu drei Jahren an.
Erle ist für alle Festbrennstoff-Heizgeräte geeignet.
